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SUMMARY:"Ambiente – von der Kunst des Reisens" auf Ö1
DESCRIPTION:Am 4. Juli 2026 feiern die USA ihren 250. Geburtstag. 1776 wurde von 13 amerikanischen Kolonien die Erklärung zur Unabhängigkeit von Großbritannien verabschiedet. Edgar Schütz hat sich aus diesem Anlass für Ambiente auf historische Spurensuche gemacht. Im US-Bundesstaat Virginia siedelten sich Anfang des 17. Jahrhunderts die ersten britischen Siedler an. Daran sowie an den eineinhalb Jahrhunderte später rund um die Unabhängigkeitserklärung folgenden von 1776 tobenden „American War of Independence (1775-1783)“ wird im „Historic Triangle“ (Jamestown, Williamsburg und Yorktown) mit zahlreichen (Freilicht-)Museen samt „Zeitzeugen“ in historischen Kostümen erinnert. Jamestown war die erste dauerhafte englische Siedlung in Nordamerika. Sie wurde 1607 – zunächst nach König James I. von England James Fort genannt – auf einer Insel im James River in Virginia gegründet. Sie war zugleich die Keimzelle des Britischen Weltreiches, allerdings waren die Lebensbedingungen nicht einfach. Im Zuge von Kriegen mit dem Powhatan-Stamm kam es 1609/10 auch zur „Hungerszeit“, als in Jamestown die Lebensmittel ausgingen. 1619 fand in Jamestown die erste Generalversammlung von Virginia und damit die erste gesetzgebende Versammlung von englischen Siedlern in der Vorgeschichte der USA statt. 1699 wurde der Regierungssitz von Jamestown in das nahegelegene Williamsburg verlegt und die Siedlung aufgegeben. Die Überreste der ursprünglichen Siedlung Jamestown sind heute Teil des Colonial National Parks. In der Siedlung mit historischen Gebäuden steht auch das Haus des Juristen George Wythe. 1781, während des Unabhängigkeitskriegs, diente es George Washington als Hauptquartier für die Schlacht von Yorktown. Sie brachte den entscheidenden Sieg der amerikanisch-französischen Truppen über die britische Armee. Deren Niederlage führte zur Kapitulation der Briten und ebnete den Weg zur 1783 erfolgten Anerkennung der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten. Daran wird unter anderem im „American Revolution“ Museum am Yorktown Battlefield erinnert.Gestaltung: Edgar Schütz
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