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SUMMARY:"Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen" auf Ö1
DESCRIPTION:In der Wirklichkeit neuen Lebens wandeln – Aspekte der Bibel(Römerbrief 6,3-4.8-11)Sie gelten als „Apostelfürsten“: Petrus, einer von den zwölf Schülern des Jesus von Nazareth, und Paulus, der erst nach dem Tod von Jesus sein Anhänger wurde. Die Gräber der beiden befinden sich in Rom: das Petrusgrab im Petersdom, das Paulusgrab in der Basilika St. Paul vor den Mauern. Dass der 29. Juni als ihr Gedenktag gilt, geht vermutlich auf eine Rettungsaktion ihrer Gebeine im 3. Jahrhundert zurück. Möglicherweise wurden im Zuge der „Valerianischen Christenverfolgung“ die Reliquien der beiden Apostel von ihren ursprünglichen Gräbern an den sicheren Ort der heutigen Katakomben San Sebastiano gebracht, wo sie gemeinsam verehrt wurden. Später wurden die Gebeine wieder an ihren ursprünglichen Begräbnisstätten zurückgebracht. Die gemeinsame Verehrung am 29. Juni ist geblieben. Für katholische Gottesdienste am Sonntag, 28. Juni, ist ein Abschnitt aus dem Römerbrief des Paulus vorgesehen. Gedanken dazu vom Erzabt der Salzburger Erzabtei St. Peter, Jakob Auer. Apostelin der Apostel – Maria Magdalena im Römersteinbruch von St. MargarethenAls erste Zeugin der Auferstehung des als Messias, als Christus, verehrten Jesus von Nazareth gilt laut biblischer Überlieferung Maria aus Magdala. Sie steht derzeit und anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Passionsspiele in St. Margarethen im Burgenland im Mittelpunkt der Spiele. Das neue Bühnenstück hat den Titel „Mirjam“ – nach ihrem hebräischen Namen. Es zeigt Maria Magdalena 20 Jahre nach den Ereignissen in Jerusalem. Als ältere Frau erinnert sie sich an die letzten Tage von Jesus, die auf der Bühne als Passionsgeschichte sichtbar werden. Nikolaus Hofer hat sich das Stück für Lebenskunst angesehen.Wenn dir die Sonne aufgeht – Weiterziehen nach der Nacht Die Bibel – sie ist Zeugin umwälzender Erfahrungen und zugleich eine Jahrtausende alte Bibliothek von Legenden, Mythen und Liebeslyrik; von Weisheiten, Hoffnungsgeschichten und Seltsamem, das seltsam bleiben darf. Doris Appel hat für den kleinen Lebenskunst-Bibelschwerpunkt am 28. Juni eine ihrer Lieblingsstellen reflektiert: den Kampf Jakobs am Fluss Jabbok, nachzulesen im Buch Genesis (Genesis 32, 23-33). „Sex in der Bibel“ – Ein Sommertheater-Abend mit Humor und TiefgangJa, auch das kommt in der Bibel vor: Zärtliches, Erotisches, Sex – und selbst Missbrauch und Gewalt werden angesprochen. Das alles ist Thema des Stücks „Sex in der Bibel“, das Johannes Neuhauser geschrieben und mit der Schauspielerin und Regisseurin Bettina Buchholz auf die Bühne gebracht hat. Zu sehen noch am 28. Juni und am 5. Juli im Bildungshaus Schloss Puchberg in Oberösterreich. Rudolf Aigmüller berichtet. Ingeborg Bachmanns Rom – Ein Rundgang von Cornelia VospernikUnd selbst die große Ingeborg Bachmann, deren 100. Geburtstages gerade gedacht wird, ist nicht an der Bibel vorbeigekommen. Sei es, dass sie in ihrem Gedicht „Nach dieser Sintflut“ auf die Geschichte von Noah eingeht: „Nach dieser Sintflut/möchte ich die Taube,/und nichts als die Taube,/noch einmal gerettet sehen. Ich ginge ja unter in diesem Meer!/flög’ sie nicht aus,/brächte sie nicht/in letzter Stunde das Blatt.“ Oder dass sie ein anderes Gedicht „Psalm“ nennt: „In die Mulde meiner Stummheit leg ein Wort“, heißt es da. Der jüngste Film zu Ingeborg Bachmann, „Jemand, der einmal ich war“, interpretiert von Sandra Hüller und inszeniert von Regina Schilling, findet an einem Tag in Rom statt. Dort, in Rom, hat die gebürtige Klagenfurterin in mehreren Wohnungen gelebt und dort ist sie auch 1973 gestorben. ORF-Rom-Korrespondentin Cornelia Vospernik hat sich für Lebenskunst auf römische Spuren Ingeborg Bachmanns begeben.
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