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SUMMARY:"Die Chausseestraße" auf tagesschau24
DESCRIPTION:Sanierte und verkommene Altbauten, sozialer Wohnungsbau und spektakuläre Architektur-Ikonen: Die Chausseestraße in Berlin-Mitte erzählt auf ihren gut zwei Kilometern vom Wachstum der Metropole, von Kontrasten und von so viel Berliner Geschichte wie kaum eine andere. Hier schlug einst das industrielle Herz der Stadt, trafen Ost und West aufeinander. Heute ist sie ein Mikrokosmos des neuen Berlins: Geheimdienst und Galerie, Luxushotel und besetztes Haus, alteingesessene Mieterinnen und Mieter und Zugezogene aus aller Welt. 

Thomas Rieser, Inhaber von Nou-Tango, öffnet Woche für Woche die Türen seines Tanzstudios für die Freitags-Milonga – eine Tanzparty für argentinischen Tango. Es geht hoch her – bis spät in die Nacht. 
Nur wenige Häuser weiter steht ein massiver Betonblock mit schmalen Fenstern: der Hauptsitz des Bundesnachrichtendienstes. Hier arbeitet Julia Linner, Pressesprecherin des BND – eine Frau, die gern von ihrer Arbeit erzählt, aber über vieles schweigen muss. 

Student Elias Nuriel Kohl bereitet sich an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ auf sein Absolventenvorspiel vor – ein entscheidender Moment für seine Zukunft. Er ist hier im Kiez aufgewachsen, sein Weg zur Uni fast derselbe wie früher zur Grundschule. Doch die Straße seiner Kindheit hat sich rasant verändert.

Aytaç Aygün, Geschäftsführer der Titanic Hotels, steht für das neue Gesicht der Chausseestraße: internationale Gäste, luxuriöse Architektur, edle Inneneinrichtung. Der Wandel der Chausseestraße lässt sich hier ebenso beobachten wie an der Habersaathstraße, wo Daniel Diekmann seit zwanzig Jahren Mieter ist – gemeinsam mit Miriam Ramberg, die nach Jahren auf der Straße nun in einer besetzten Wohnung lebt und um den Erhalt bezahlbaren Wohnraums kämpft.

Um die Ecke feiert Kuratorin Mathilde Leroy das zehnjährige Jubiläum der Fotogalerie Chaussee 36 Photography. Das Haus der Galerie wirkt wie eine eingefrorene Momentaufnahme der Straße: Der Sammler Renaud Vercouter hat es vor dem Verfall bewahrt und behutsam saniert. So blieb hier ein Stück Geschichte erhalten.

Die Kanadierin Hoi Ying lebt nach Stationen in Vancouver, Singapur und Melbourne nun in einer Wohnung im spektakulären Sapphire von Daniel Libeskind – eine Architektur-Ikone aus Beton, Glas und Titanzink. Für sie ist die Chausseestraße ein Zuhause geworden, das Globalität und Berliner Eigenwilligkeit vereint.
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