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SUMMARY:"Linksextreme Sabotage" auf MDR
DESCRIPTION:Stromausfälle, brennende Kabel, lahmgelegte Industrieanlagen: Seit Jahren verüben sogenannte „Vulkangruppen“ Brandanschläge auf die kritische Infrastruktur in Deutschland. Die neue exactly Reportage „Linksextreme Sabotage: Wie die „Vulkangruppen“ Deutschlands Infrastruktur angreifen“ geht der Frage nach, wer hinter diesen Taten steckt, welche Ideologie sie antreibt – und wie groß die Gefahr für die Gesellschaft tatsächlich ist. 

Angriffe auf Strom, Bahn und Industrie
Die Reporter rekonstruieren eine Serie von Anschlägen auf Stromnetze, Bahntrassen und Industrieanlagen – vom Berliner Süden bis nach Brandenburg. Immer wieder tauchen Bekennerschreiben auf, in denen die Täter ihre Angriffe als „Notwehr“ gegen das kapitalistische System oder den Raubbau an der Natur rechtfertigen. Die Folgen treffen jedoch auch Unbeteiligte: Zehntausende Haushalte ohne Strom, Pflegeeinrichtungen im Ausnahmezustand. Und sie verursachen millionenschwere wirtschaftliche Schäden. 

1 Million Belohnung – trotzdem kein Durchbruch 
Trotz Großrazzien, jahrelangen Ermittlungen und einer Belohnung in Millionenhöhe für Hinweise, gibt es bislang keine Festnahmen. Die Szene kann sich offenbar hermetisch abschotten. Die Täter agieren konspirativ und hinterlassen nur wenige verwertbare Spuren
Für die Recherche sprechen die Journalisten mit Ermittlern, Extremismus Experten einer ausgestiegenen linken Terroristin und Einsatzkräften. Sie zeichnen die Entwicklung der Szene über mehr als 15 Jahre nach und analysieren Bekennerschreiben mithilfe forensischer Linguistik. 

Ideologie zwischen Klimakampf und Gewalt
Ein Schwerpunkt der Reportage liegt auf der ideologischen Entwicklung der Vulkangruppen. Die Recherche zeigt, wie sich Motive, Sprache und Feindbilder verändern – und wo Überschneidungen zu Teilen der Klimabewegung bestehen. Gleichzeitig wird deutlich, wo die Grenze zwischen zivilem Protest und extremistischer Gewalt verläuft. Historische Einordnungen zeigen Muster in der politischen Radikalisierung. 

Ein Brandsatz für 5 € - Selbstversuch mit alarmierendem Ergebnis
In einem abgesicherten Experiment überprüfen die Reporter, wie leicht sich im Internet frei zugängliche Sabotage Anleitungen umsetzen lassen. Das Ergebnis ist beunruhigend: Mit einfachsten Mitteln lässt sich erheblicher Schaden anrichten. Die Reportage wirft damit auch die Frage auf, wie gut die kritische Infrastruktur in Deutschland geschützt ist – und wie gefährlich offen zugängliche Sabotage-Anleitungen im Netz sein können.
 
Die exactly Reportage „Linksextreme Sabotage: Wie die „Vulkangruppen“ Deutschlands Infrastruktur angreifen“ ist ab 15.06.26 um 10 Uhr in der ARD Mediathek und ab 17 Uhr bei YouTube auf dem Kanal MDR Investigativ abrufbar.
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