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SUMMARY:"Gedanken" auf Ö1
DESCRIPTION:Es war der 16. Oktober 2011, wenige Wochen nach einem initialzündenden Gig im Ottakringer Weinhaus Sittl, als Martin Spenglers Lieder erstmals im Radio zu hören waren. Live, denn einen Tonträger gab es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. „Martin Spengler und die foischn Wiener“ waren zu Gast in Willi Resetarits legendärer Radioshow „Trost & Rat“ auf Radio Wien und präsentierten Titel ihres gerade im Entstehen begriffenen ersten Albums „Die Liebe, da Dod und die aundan Gfrasta“. Anlässlich des 15. Jahrestags der Bandgründung gibt es nun in Kürze nicht nur ein neues Live-Album, sondern am 24. Juli auch ein großes Jubiläums-Konzert „mit Gästen und Geigen“ im Theater im Park. Die zauberhaften Lieder von Martin Spengler, dem „beseeltesten unter den Wiener Dialekt-Songwritern der jüngeren Generation“ (Falter), tanzen inzwischen bereits auf fünf Alben – von „Die Liebe, da Dod und de aundan Gfrasta“ über „Ummi zu dia“, „Vü föd net“ und „Es könnt oba a ois gaunz aundas sein“ bis zu „Ois vü leichta“ – mit traumwandlerischer Leichtigkeit und todesmutiger Lustigkeit zu einer Wiener Weltmusik, die alle Grenzen zwischen Blues, Jazz, Pop, Walzer, Soul und Bossa Nova überflügelt. Musik, die das Leben und die Liebe feiert. Komödiantisch, feinsinnig und brillant. In den Gedanken des in Oberösterreich geborenen „foischn Wieners“ und unverändert hauptberuflich und leidenschaftlich als Lehrer tätigen Martin Spengler geht es u.a. um die vielen erstaunlichen Korrelationen zwischen seinen beiden Professionen. Um das Klassenzimmer als Bühne und die Bühne als Klassenzimmer. Um – da wie dort – das richtige Verhältnis zwischen lauten und leisen Tönen. Um die Kunst der Improvisation, die Nervosität vor einem Solo und das Unbehagen vor zu hohen Bühnen. Um den Antrieb und das Scheitern beim Versuch, die Welt zu retten. Um Musiker, von denen man mehr lernen kann als von jedem Lehrer und um die Notwendigkeit, die Schule zu repoetisieren. Und nicht zuletzt um das Altwerden und Jungbleiben als Musiker und Lehrer.
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