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SUMMARY:"Hirschhausen und das große Vergessen" auf tagesschau24
DESCRIPTION:Etwa 1,8 Millionen Menschen leben derzeit in Deutschland mit Demenz. In unserer zunehmend überalterten Gesellschaft ist die Krankheit längst zu einer der größten medizinischen und sozialen Herausforderungen geworden. 
Doch was wissen wir heute über die Ursachen, die verschiedenen Demenzformen, die Möglichkeiten der Therapie und der Prävention?

In seiner neuen Dokumentation begibt sich Dr. Eckart von Hirschhausen auf eine sehr persönliche Spurensuche, denn auch Menschen in seinem Umfeld waren und sind von Demenz betroffen: „Jeder von uns hat früher oder später mit Demenz zu tun und Angst, selbst einmal zu erkranken. Deshalb zeige ich, wie es in meinem Kopf aktuell aussieht. Und was wir als Einzelne und als Gesellschaft für unsere Hirngesundheit tun können. Fast die Hälfte der Demenzerkrankungen sind verhinderbar – warum tun wir das nicht?“

Über zwei Folgen nähert sich von Hirschhausen der Krankheit umfassend: Er trifft die führenden Demenzforschenden und erlebt mit Betroffenen, Angehörigen und Pflegenden, welche Gesichter die Krankheit hat. 

Wie (früh) lässt sich Demenz diagnostizieren?
Der Arzt und Wissenschaftsjournalist sucht Antworten auf Fragen wie: Was ist Demenz überhaupt? Was passiert dabei im Gehirn und wie wird Demenz diagnostiziert? In der Forschung gibt es neue Früherkennungstests, die die Entwicklung von Alzheimer – eine Form von Demenz – feststellen können, lange bevor die ersten spürbaren Symptome wie Vergesslichkeit oder Wortfindungsstörungen auftauchen. Eckart von Hirschhausen lässt sich im Deutschen Zentrum für neurogenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn umfassend darauf testen. Und zeigt, wie eng Schlaf, pflanzenbasierte Ernährung, Bewegung und lebenslange Neugier mit der Hirngesundheit zusammenhängen.

Gut leben mit Demenz
Die Versorgung der Erkrankten und die Situation ihrer Angehörigen ist ein weiterer zentraler Aspekt der Dokumentation. Von Hirschhausen trifft Menschen mit Demenz in verschiedenen Stadien und erfährt, wie es gelingen kann, ein gutes Leben mit dieser Krankheit zu führen. Er besucht beispielsweise den 68-jährigen Georg und dessen Frau Jutta. Sie pflegt ihn seit zwölf Jahren zu Hause und fasst ihr gemeinsames Leben so zusammen: „Die Gefühle bleiben bis zuletzt ... Man muss sich da irgendwie durchwursteln … Wir haben es eigentlich ganz gut hingekriegt.“ 

Auch die 25-jährige Studentin Laura versucht, die verbleibende Zeit mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter so intensiv wie möglich zu gestalten und ihre Mutter so zu akzeptieren, wie sie jetzt ist: „Ich weiß ja, was ihr irgendwie wichtig ist, und versuche das irgendwie umzusetzen.“ Laura hat ihre Mutter dafür in ihre WG aufgenommen und pflegt sie dort.

Wie ein guter Umgang und die Integration von Menschen mit Demenz aussehen kann, zeigt sich am Beispiel von „wohlbedacht“ in München. Der Verein bietet mehrere Wohngruppen und eine Tagespflege an. Pflegende Angehörige können dadurch Entlastung finden.

Demenz vorbeugen: Ist das möglich?
Ist Demenz wirklich ein Schicksal des Alters, dem alle unweigerlich entgegenschreiten? Was kann man präventiv machen? Während es diesbezüglich noch immer viele offene Fragen gibt, wird eines immer klarer: Demenz beginnt spätestens im mittleren Lebensalter. Je früher man in die Prozesse eingreift, desto höher die Chancen, den Verlauf zu verändern. Eckart von Hirschhausen trifft Forschende, die sagen, dass es möglich sei, vorzubeugen, wenn man früh genug die Gehirngesundheit verbessere. 

Von Hirschhausen besucht Willy B.: Der 90-Jährige hält sich mit einem selbst entwickelten Fitness-Programm in seiner Wohnung fit und ist Teil der „Super-Ager-Studie“ an der Uni Magdeburg. Prof. Anne Maass hat dort eine Gruppe von Menschen zusammengebracht, die im hohen Alter noch geistig topfit sind und regelmäßig untersucht werden. 

Eckart von Hirschhausen: „Der beste Weg, seine grauen Zellen frisch zu erhalten, ist ein buntes Leben! Mich hat die Begegnung mit den Super-Agern nachhaltig bewegt. Als ich dabei war, wie Willy in
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