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SUMMARY:"besseresser: Die Tricks im DB-Bordrestaurant" auf ZDFinfo
DESCRIPTION:<p>Von Tomatensuppe über Currywurst bis hin zum veganen Falafel-Wrap: Die Deutsche Bahn wirbt mit "Genuss auf ganzer Strecke". Welche Tricks die Bordgastronomie anwendet, zeigt Sebastian Lege.<br/><br/>Die Bahn hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschlands bester Gastgeber zu sein. Dazu soll auch das Bordrestaurant beitragen – mit Getränken, Snacks und aufgewärmten Speisen aus der Mikrowelle.<br/><br/>Mit Erfolg? Sebastian Lege nimmt vier beliebte Produkte genauer unter die Lupe.<br/><br/>Ob als Vorspeise oder kleiner Snack: Tomatensuppe ist ein Klassiker auf deutschen Speisekarten. Die Version der Deutschen Bahn überrascht mit einem Tomatenanteil von nur 54 Prozent. Sebastian Lege zeigt, wie Wasser zu einer der Hauptzutaten wird und welche Rolle modifizierte Stärke dabei spielt. Während eine klassische Tomatensuppe mit wenigen frischen Zutaten auskommt, setzt die Bahn auf mehr als 20 Komponenten, darunter Zucker, Karamellzucker und diverse Bindemittel. <br/><br/>Wer sich vegan ernährt, findet im Bahn-Bistro den "Oriental-Falafel-Wrap" – modern und zeitgemäß. Was die Zielgruppe möglicherweise enttäuscht: Der Wrap enthält nur drei kleine Falafelbällchen. Diese bestehen nicht nur aus Kichererbsen, sondern auch aus Hartweizen und Paniermehl. Dazu gibt es eine exotische Soße, die wenig mit dem Original zu tun hat. Dennoch hat es der Preis in sich: Während ein frisches Falafelsandwich schon für 3,50 € beim Imbiss zu haben ist, verlangt die Bahn etwa das Doppelte.<br/><br/>Mit 600.000 verkauften Portionen pro Jahr ist die Currywurst ein Verkaufsschlager im Bordrestaurant. Sebastian Lege zeigt, wie die Wurst industriell verarbeitet wird, sodass sie unterwegs nur noch erwärmt werden muss. Dabei enthüllt er unter anderem, wie die Grillstreifen auf die Wurst kommen, ohne dass diese gegrillt wird. Auch die Pommes können an Bord nicht frisch frittiert werden. Das Ergebnis ist ein Mikrowellenprodukt, das es in ähnlicher Form auch günstig im Supermarkt gibt. Der Preis von 10,90 € mag dafür vergleichsweise teuer erscheinen, die Bahn sieht ihn aber als gerechtfertigt an.<br/><br/>Nach dem Hauptgang lockt ein deutscher Dessert-Klassiker ins Bordbistro: der Apfelkuchen. Sebastian Lege verrät, wie die typischen Butterstreusel ohne Butter hergestellt werden. Palmfett und Karottenextrakt ersetzen die teure Zutat. Das Ergebnis ist ein industriell optimiertes Produkt, das mit weit mehr als den üblichen Zutaten eines traditionellen Apfelkuchens hergestellt wird. So bleibt der Kuchen im Gefrierfach lange frisch und haltbar – ideal für die Bedürfnisse der Systemgastronomie.<br/><br/></p>
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